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Hildebrandt & Röder Kommunikationsberatung

Coaching

 

Coaching-on-the-job (Live-Coaching, Schattencoaching)

 

Coaching-on-the-job ermöglicht dem Klienten, sich direkt an seinem Arbeitsplatz in den realen Kommunikations-
situationen seines Arbeitsalltags professionell supervidieren zu lassen. Dies kann zum Beispiel hinsichtlich seines Gesprächsverhaltens in Kunden-, Vertriebs- oder Mitarbeitergesprächen erfolgen oder Aspekte seiner eigenen Beratungspraxis zum Gegenstand haben, wenn der Klient selbst Coach, Trainer, Berater oder Mediator ist (sein konkretes Vorgehen bei der Durchführung von Maßnahmen wie einer Konfliktklärung oder eines Beratungsgesprächs, eingesetzte Methodik, Prozeßsteuerung, Gesprächsführung etc.). Die Inhalte und Themen richten sich dabei stets nach den Anliegen, Wünschen und Zielen des Klienten und nach den konkreten Anforderungen seiner jeweiligen Tätigkeit.



Vorgehensweise

Beim Coaching-on-the-job begleitet der Coach den Klienten entweder für einige Stunden oder einen Tag lang in seinem Arbeitsalltag und beobachtet ihn bei all seinen berufsbezogenen Tätigkeiten und Kommunikationsprozessen, oder er ist nur für die Dauer eines konkreten Gesprächs anwesend. Beispielsweise wird der Klient zu seinen Gesprächen mit Kunden, Klienten, Mitarbeitern oder Kollegen begleitet, wobei der Coach immer möglichst unauffällig im Hintergrund bleibt und nicht in das Geschehen eingreift. Seine Zurückhaltung und sein Nicht-Intervenieren erlauben dem Klienten, weitgehend unbehelligt seiner Arbeit nachzugehen und sich wie gewohnt in der Dynamik seiner üblichen Muster verhalten zu können. Der Coach ist „live“ dabei, erlebt und beobachtet einen „echten“ Kundenkontakt bzw. eine authentische Interaktion und bekommt einen unverzerrten Eindruck. Während dieser Beobachtungsphase notiert der Coach seine Beobachtungen, Eindrücke, Empfindungen, Fragen und Analysen zu den verbalen und nonverbalen Kommunikationsweisen und Handlungen des Klienten in dessen konkreten Arbeitssituationen. Im sich anschließenden Auswertungs- und Analysegespräch erhält der Klient Gelegenheit mitzuteilen, wie er die vergangenen Stunden bzw. die gerade stattgefundene Gesprächssituation erlebt hat und welche Stärken, Erfolge und welche Defizite bzw. Entwicklungsbedarfe er bei sich selbst sieht. Der Coach teilt dem Klienten dann im Rahmen eines professionellen Feedbacks seine Beobachtungen mit und schildert dem Klienten, wie er ihn erlebt hat. Der Klient erhält Impulse und Anregungen zur Reflexion eingefahrener Verhaltensmuster und erarbeitet gemeinsam mit dem Coach neue Lern- und Entwicklungsfelder bzw. zu ihm passende alternative Verhaltensweisen oder Gesprächskompetenzen. Diese können dann Inhalte weiterer Coaching-Sitzungen sein. 



Nutzen

Coaching-on-the-job

  • ist eine äußerst effektive Form der Fortbildung, da der Coach den Klienten unmittelbar und im Realkontakt mit allen tatsächlichen Verhaltensweisen und Gewohnheiten erlebt und direkt individuell angepaßt ergänzendes Wissen vermitteln kann
  • hilft „blinde Flecken“ aufzudecken und eingefahrene Verhaltensmuster zu erkennen
  • regt den Klienten dazu an, den eigenen Arbeitsstil und Vorgehensweisen zu hinterfragen und vergrößert Handlungsspielräume
  • knüpft an die persönlichen Potenziale und Fragestellungen des Klienten an
  • ermöglicht jedem Klienten genau das zu lernen, was er für seine konkrete Berufspraxis benötigt
  • verbessert die Beratungs- und Gesprächskompetenz sowie den Umgang mit Kunden, Klienten, Mitarbeitern, Kollegen etc.
  • sorgt für den direkten Transfer der erarbeiteten Lösungen in die Praxis

 


Zielgruppen


Coaching-on-the-job richtet sich an alle Menschen in professionellen Kommunikationssituationen, die den Kontakt zu ihren Interaktionspartnern klug, sensibel und erfolgreich gestalten wollen und hierzu ihre aktuellen beruflichen Verhaltens- und Vorgehensweisen gezielt reflektieren und ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen bei Bedarf erweitern möchten.


Beispiele:

•  Führungskräfte im Gespräch mit Mitarbeitern (z.B. im Kritikgespräch)
•  Der Arzt im Gespräch mit seinem Patienten oder mit Angehörigen
•  Mitarbeiter in der Kinder-, Jugend-, Familien- und sozialen Hilfe in ihren Gesprächen und Interventionen mit 
   ihren Klienten
•  Leiter von Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen in Erstgesprächen zur Heimbelegung mit Kunden oder 
   deren Angehörigen
•  Der Anwalt bei der Durchführung einer Mediation/Konfliktklärung zwischen zwei Klienten
•  Vertriebsmitarbeiter von Hausbaufirmen im Beratungs- und Verkaufsgespräch mit Interessenten und 
   Bauherren
•  Immobilienmakler im Beratungsgespräch

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